Wissenschaftlicher Hintergrund

Intelligente Strukturen & Meta-Modellierung

Dieses Forschungsprojekt verbindet die Entwicklung neuartiger Modellierungs- und Berechnungsmethoden mit deren experimenteller Validierung. Im Fokus stehen intelligente Strukturen, die durch die Integration aktiver Materialien in klassische passive Systeme ihre Eigenschaften an Betriebsmodi und Umwelteinflüsse anpassen können.

Kernaspekte des Projekts

Bereich / Domaine Beschreibung / Description
Adaptive Systeme Integration von aktiven Materialien, die kontrolliert auf Stimuli (Temperaturunterschiede, elektrische/magnetische Felder, etc.) reagieren.
Mehrfeld-Modellierung Optimierte physikalische Modelle, die das mechanische Feld mit den Stimulus-Feldern koppeln (z.B. elektro-mechanisch).
Integration der Materialwissenschaften Verknüpfung von Prozess, Struktur, Eigenschaft und Leistung (PSPP) über Methoden des maschinellen Lernens.
Meta-Modellierung Kombination aus optimierten physikalischen Modellen, datengetriebenen Ansätzen und experimentellen Daten.
Nachhaltigkeit Beitrag zur Auslegung energieeffizienter und innovativer Industrieprodukte.

Zielsetzung & Impact

Das Projekt ermöglicht eine umfassende Doktorandenausbildung, die klassische Modellierung, Meta-Modellierung und Experimentaltechnik vereint. Die entwickelten Methoden sind essenziell für das Design nachhaltiger, energieeffizienter und innovativer Lösungen in der Industrie.

Programmziel & Mission

Das gemeinsame Projekt von TU Dresden (TUD) und Université Paris Nanterre (UPN) reagiert auf den Bedarf an exzellent ausgebildeten Spezialistinnen und Spezialisten für die Modellierung und das Design komplexer High-Tech-Systeme. Das DFDK verbindet mechanische Modellierung gekoppelter Feldprobleme mit datenbasierten Meta-Modellen, um inhärente Unsicherheiten abzubilden und die Kette von der Materialwissenschaft bis zur Ingenieuranwendung zu schließen.

Wissenschaftlicher Ansatz & Ausbildung

Bereich / Domaine Beschreibung / Description
Methodik Synergie klassischer & numerischer Ansätze: Kombination von Kontinuumsmechanik (multi-skalar) mit heuristischen Methoden (Neuronale Netze, Regression).
Paradigma PSPP-Kette: Implementierung des etablierten Paradigmas Prozess-Struktur-Eigenschaft-Leistung (Process-Structure-Property-Performance) in Kombination mit dem klassischen Vorgehen der Kontinuumstheorie (Kinematik, Bilanzierung, konstitutive Gleichungen).
Anwendung Intelligente Strukturen und Verbundsysteme.
Ausbildung Theorie & Praxis: Solide Ausbildung in numerischen Aspekten (FEM, Multi-Skala) ergänzt durch unverzichtbare experimentelle Validierung und technologische Demonstratoren.

Interkulturalität & Karriere

  • Interkulturelle Kompetenz: Gefördert durch spezielle Module, Austausch-Mobilitäten und gemeinsame Veranstaltungen.
  • Partnerschaft: Enge Betreuung durch die Teams IFKM (TU Dresden) und LEME (UPN).
  • Perspektiven: Der erworbene kulturelle und wissenschaftliche Hintergrund eröffnet hervorragende Karrieremöglichkeiten in Forschung und Industrie beider Länder.