Anlehnung an wissenschaftliches Schreiben:
Einführung
Material und Methoden
Ergebnisse
Diskussion
Take home message (Fazit)
| Abschnitt | % der Zeit |
|---|---|
| Einführung | 20 |
| Material und Methoden | 20 |
| Ergebnisse | 25 |
| Diskussion | 25 |
| Take home message | 10 |
| Abschnitt | % der Zeit |
|---|---|
| Einführung | 30 |
| Material und Methoden | 40 |
| Ergebnisse | 20 |
| Diskussion | 0 |
| Take home message | 10 |
Überziehen der Zeit ist ein “no go”
Faustregel: 1 Minute je Folie
Abweichung je nach Grad / Typ der Animation
Serifenlose Schrift
Eine Schrift durchhalten
Niemand mag Folien voll Text
Nutze die Sprache, anstatt Text zu zeigen
Wenn, dann Stichpunkte (einzeilig)
Lasse Abstand zwischen Stichpunkten
Nie mehr als 5 Punkte in Folge
Stichpunkte sollen das Gesprochene nicht ersetzen!
Geschmackssache
Tip: 3 Farben (inkl. Schriftfarbe) festlegen und nur diese verwenden
Grafik ist immer besser als Text!
Fotos
Fließschema etc.
Diagramme
Das Verhältnis von Schriftgröße zu den übrigen Elemten muss passen.
In R kann man ein günstiges Text-Zu-Grafik Verhältnis oft durch folgende Einstellung erreichen:
Alternativ setzt man den/die “cex” Parameter.
Diagramme im Vektorformat: z.B. svg, pdf
Komplexe Diagramme und universell: png
Fotos: Praktisch immer als jpg
Tip: Erstmal pdf erzeugen. Mit Programmen wie gimp kann man, falls nötig, immer noch in png umwandeln.
Quellen direkt im Kontext angeben.
Eine Liste der Quellen am Ende einer live-Präsentation nützt niemandem.
Seitenzahlen sind für Nachfragen unverzichtbar!
Name, Institution, Veranstaltung, Titel, Datum etc. sind auf der Titelfolie ausreichend.
Klicken
Powerpoint, Libre Office, etc.
Google slides
Tastatur
LaTeX beamer
Quarto (markdown)
Diverse Effekte sind schnell erzeugt
Schwierig bei großen Präsentationen mit konsistentem Layout
Mein Tip: Google slides
ist ideal zum Arbeiten im Team
reduzierte Funktionen, aber alles Wichtige
Man schreibt die “Struktur” der Präsentation sowie Layout-Regeln
Optisch konsistent
Grafiken, Code, etc. einbindbar
Mein Tip: Quarto
Einleitung, Fragestellung und take-home-message allgemeinverständlich?
Zentrale Fachbegriffe und Abkürzungen definiert?
Zuhörer werden einen Vortrag nur mögen (und gut bewerten), wenn sie folgen können.
Am Ende der Einleitung klar hervorgehoben?
Am Ende der Diskussion bzw. beim Fazit darauf zurückgekommen?
Eine gute Hypothese ist (a) logisch herleitbar, (b) praktisch testbar, und (c) nicht trivial.
Es besteht ein Unterschied zwischen Gruppe A & B.
Nicht testbar, weil kein Bezug zu einer messbaren Variablen
Wirklich keine Erwartung ob x(A) > x(B) oder umgekehrt?
Phosphor fördert das Algenwachstum.
Triviale Schein-Hypothese nachträglich formuliert
Ausdruck einer Studie ohne Planung
Erfolgreich der Versuchung widerstanden, alles zu zeigen, was man gemacht hat?
Nur zeigen, was für die “Story” essentiell ist!
Ggf. exemplarische Beispiele auswählen.
Fehlschläge gern präsentieren, falls lehrreich.
Nicht mehr als 3 Aspekte.
So heruntergebrochen, dass der Zuhörer sie auch später noch wiedergeben könnte?
Bedenke: Der normale Zuhörer ist übermüdet, hat schon 3 Vorträge gehört und es folgen noch welche …
Abbildungen in letzter Reihe lesbar?
Erklärung von Achsen und wesentlichen Features in Vortragszeit eingeplant?
Auf das absolut Notwendige reduziert?
Schlüsselworte ggf. hervorgehoben?
Viel Text (wenn unerlässlich) inkrementell eingeblendet?
Komplett?
Für Zuhörer findbar?
Üben hilft, den Zeitbedarf einzuschätzen.
Üben hilft, den Einstieg zu finden und Stolperstellen zu meistern.
Aber nicht auswendig lernen! Das mag kein Zuhörer.