Leistungsanalyse


Was im Bergtourenplaner mit eingebaut ist gibt es hier auch als Extraprogramm: Die Geschwindigkeits- und Leistungsprognose für eine Route:

LeistungsAnalyse2.0.zip

Folgende Grundlegende Dinge geschehen:
  1. Einlesen der Koordinaten einer *.gpx-Datei, Berechnung der Entfernungen und Windverhältniss auf dem Streckenabschnitt
  2. mittels SRTM3-Daten (allgemein, Alpen) werden Höhen aller 10 Meter interpoliert
  3. Glättung des Höhenprofils. Der Glättungsalgorithmus hat 2 Kriterien: a) werden die Punkte übernommen, die auf einem sehr langen Abschnitt (z.B. 3 km) die größte und die geringste Höhe besitzen und b) alle Punkte, die aufgrund ihrer Lage realitv zum Hang ein großes Vertrauenniveau besitzen, wodurch insbesondere Talstraßen geglättet werden.
  4. Berechnung der Kurvenmaximalgeschwindigkeiten unter Annahme einer maximalen Querbeschleunigung von 1,5 m/s²
  5. numerische Integration der Newtonschen Differentialgleichung mit Geschwindigkeitsabhängigem Luftwiderstand und Geschwindigkeitsabhängiger Leistungsabgabe des Fahrers unter Berücksichtigung der Kurvenmaximalgeschwindigkeit, Windverhältnisse und der Höhe. In meinen HAC-Aufzeichnung hat sich gezeigt, dass die Leistungsabagabe als ausschließlich Geschwindigkeitsabhängig angesehen werden kann. Sie lässt sich sehr gut durch eine Fermifunktion beschreiben. Dieser Verlauf liegt übrigens nahe dem physikalischem Optimum, welcher noch in der Leistungsanalyse 1.0 bzw. im Bergtourenplaner angenommen wird. Der Nutzer kann sowohl den Luftwiderstand als auch die Leistungsabgabe einstellen und somit die errechnet Geschwindigkeit und Leistung beeinflussen.
Steuerung
Maus
im großen Diagramm:
im Diagramm Leistungsverteilung, Luftwiderstand:
im Windpfeilbild:
Tastatur

Tipps für eine schnelle Nutzung:
In der Grundeinstellungen sind alle Komponenten aktiv, was die Auswertung verlangsamt. Einige Optionen können unter "Einstellungen->Berechnungsoptionen" deaktiviert werden. Insbesondere sollte auch das erstellen der Reliefkarte ausgeschalten werden.
Eine einmal komplett eingelesene Route (bzw. der aktuell betrachtete Ausschnitt) kann im PAT-Format unter "ausgewählter Bereich->speichern als *pat" gespeichert und so schneller wieder aufgerufen werden.
Man kann auch die Möglichkeit nutzen, gpx-Datei grundsätzlich durch Doppelklick mit dem Programm zu öffnen. Dazu Rechtsklick auf die Datei, Öffnen mit und dort die exe des Programms auswählen.