Prüfungsschwerpunkte (Frühjahr und Herbst 2007) (letzte Änderung 15.8.07) Lineare Algebra und Analytische Geometrie, elementare Zahlentheorie, Algebra für den schriftlichen Teil der 1. Staatsprüfung, Fach Mathematik, Lehramt an Gymnasien, (Teil Zahlentheorie gilt auch für LABS) Klausur 2, Variante aa, Frühjahr bzw. Herbst 2007 Grundlage sind die Vorlesungen LAAG(Lineare Algebra und Analytische Geometrie) I und II, gehalten von Prof. U. Brehm im WS 2002/2003 und SS 2003 sowie die Vorlesung Algebra I, gehalten von Prof. R. Pöschel im WS 2003/2004 Zeitaufteilung (ungefähr): LAAG 80 min (40 Punkte), Zahlentheorie 40 min (20 Punkte), Algebra 120 min (60 Punkte) ========================================================== Schwerpunkte "LAAG": bei Prof. Brehm erfragen ========================================================== Schwerpunkte "Zahlentheorie": - Restklassenringe mod n, insbesondere das Rechnen modulo n, (eine Zahl m ist kongruent 0 modulo n genau dann, wenn m durch n teilbar ist), Diophantische Gleichungen, - Ring der ganzen Zahlen (Teilbarkeit, ggT, euklidischer Algorithmus, Primzahlen) ========================================================== Schwerpunkte "Algebra": Gruppen Untergruppen (speziell die von einer Teilmenge erzeugte Untergruppe) zyklische Gruppen, direkte Produkte, Homomorphismen und Isomorphismen (Homomorphiesatz), insbesondere Automorphismen(gruppen) von Graphen (!), Permutationsgruppen (Stabilisator, Bahn eines Elements) Ordnung einer Gruppe bzw. eines Gruppenelements, Satz von Lagrange Polynome und Körper Polynomring K[X] über Körper K, auch endliche Körper, Reduzibilität/Irreduzibilität, (notwendige und/oder hinreichende) Irreduzibilitätskriterien, z.B. Eisenstein, Nullstellen, Minimalpolynom \phi einer Nullstelle \alpha, der Faktorring K[X]/(\phi), Zerfällungskörper eines Polynoms ============================================================= ============================================================= Anmerkung: neben einer guten Kenntnis des Prüfungsstoffes ist vor allem ein gesunder mathematischer Verstand gefragt (z.B. wie führt man einen Beweis, was ist eine korrekte Schlussfolgerung, Beherrschung der mathematischen Ausdrucksmittel) Begründen Sie Ihre Lösungen sorgfältig (ein Ergebnis ohne Lösungsweg bringt fast keine Punkte). Die Antwort auf die gestellten Fragen muss zum Schluss einer Aufgabe ersichtlich sein. Dresden, den 8.1.2007, R. Pöschel