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"Blended Learning"-Pythonkurs für Ingenieure




Im Wintersemester 2016/17


Der Pythonkurs findet ab 17.10.2016 Montags 6. DS (16:40 Uhr) im PC-Pool APB E069 statt. Eine Einschreibung über OPAL ist erforderlich. Es kann ein Teilnahme oder ein Leistungsschein erworben werden, allerdings wird der für die meisten (oder alle) modularisierten Studienordnungen nicht als Teil eines Moduls anerkannt werden können.

Inhalt des Kurses:

  • Einführung
  • Symbolisch und numerisch Rechnen
  • 2D und 3D Visualisierung
  • Grundlagen der Objektorientierung
  • Einfache GUI-Programmierung
  • Datenverarbeitung und -analyse
  • Parallelisierung und schnelle Numerik
  • Kommunikation mit externer Hardware




Was ist Python?
Python ist eine Programmiersprache, genauer: eine interpretierte Skriptsprache. Python wurde so entworfen, dass

  • es leicht zu lernen ist

  • gut lesbare und verständliche Programme entstehen

  • prozedurale, objektorientierte und funktionale Programmiertechniken unterstützt

  • man damit sehr viele Arten von Problemen schnell und intuitiv lösen kann.


Zusätzlich zur Python-Standardbibliothek gibt es viele hochwertige freie Zusatzmodule, u.a. für wissenschaftliche Anwendungen. Damit kann man Aufgaben erledigen und Probleme lösen, für die man sonst Spezialprogramme wie Matlab, Maple oder Labview bräuchte. Das spart Einarbeitungsaufwand und Lizenzkosten.

Warum Python?
Ich möchte kein Softwareentwickler werden. Warum sollte ich Python trotzdem lernen?
1. Weil man damit auch "rechnen" kann. Den Pythoninterpreter kann man im interaktiven Modus als sehr mächtigen Taschenrechner benutzen - quasi wie die Konsole von Matlab oder Maple.

2. Weil es oft Sinn macht (kleine) Programme zu schreiben. Berechnungen lassen sich so besser dokumentieren und automatisieren. Oder etwas allgemeiner: Wissenschaftliches Arbeiten besteht zum großen Teil aus Datenverarbeitung. Eine Programmiersprache wie Python zu beherrschen kann dabei sehr helfen.

Siehe auch: Plädoyer für Python (Erschienen in der BAR-News Nr. 63, Zeitschrift des FSR Elektrotechnik) oder "[10 Reasons for Python in Research]".

Ich kann doch schon C und Java, warum denn noch Python?
C und Java haben ihre Berechtigung, bieten aber bei weitem nicht die breite Unterstützung für wissenschaftliche und technische Aufgabenstellungen.

Zielgruppe
Studierende (bevorzugt im Hauptstudium) und Mitarbeiter_innen der TU-Dresden mit Interesse an Python als Werkzeug zur Lösung wissenschaftlicher und technischer Problemstellungen.

Inhalte: numerische und symbolische Berechnungen, Simulation, 2D- und 3D-Visualisierung, GUI, Parallelisierung.

Voraussetzungen
Es wird kein Kurs für Programmier-Anfänger. Grundlegende Programmiererfahrung (z.B. in C, Java, Matlab, etc.) setzen wir voraus. Konkret heißt das, folgende Begriffe sollten klar sein: Schleife, Fallunterscheidung, Variable, Datentyp, Funktion, Rückgabewert, array.
Die im Kurs behandelten Themen bauen zum Teil auf Inhalten aus Mathematik und Physik auf (Ingenieur-Grundstudiums-Niveau) auf.
Python-Kenntnisse werden nicht vorausgesetzt.

Organisatoren
aktuell: Carsten Knoll (Fakultät EuI, Kontakt)

in vergangegen Semestern:
Dr. Ines Gubsch (Fakultät MW)
Carsten Knoll (Fakultät EuI)
Christoph Statz (Fakultät EuI)
Sebastian Voigt (Fakultät MW)


Weitere Informationen / Links / Literatur
Python selbst eignet sich sehr gut für den Einstieg in die Programmierung. Der Kurs hat nur eine andere Zielgruppe. Einstiegs-Material gibt es zum Beispiel hier (weitere Hinweise willkommen):
Das offizielle englische Tutorial
Sammlung deutscher Doku-Seiten.
Detaillierter Einstiegskurs (verschiedene Sprachen)


Weiterführende Informationen zu Python mit vielen Links (allerdings etwas veraltet): siehe hier.

Hinweis

Der aktuelle Organisator des Kurses ist aktives Mitglied in der Hochschulgruppe für Freie Software und Freies Wissen (FSFW Dresden) .
 
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(WebTemplateOcean.com, "undiscovered", 2011)
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